Die Gemeinde Berkenthin zieht eine positive Bilanz ihres Förderprogramms für Balkonsolaranlagen. Seit dem Beschluss der Gemeindevertretung im Jahr 2023 wurden insgesamt 76 Anlagen installiert und bezuschusst. Damit leistet die Gemeinde einen konkreten Beitrag zur lokalen Energiewende und zum Klimaschutz.
In den Jahren 2023 und 2024 wurden 58 Balkonsolaranlagen installiert. Für diese Anlagen wurden Zuschüsse in Höhe von insgesamt 11.750 Euro beantragt, wovon 10.915,15 Euro bewilligt wurden. Die durchschnittlichen Kosten pro Anlage lagen bei 790,24 Euro.
Im Jahr 2025 kamen weitere 18 Anlagen hinzu. Hierfür wurden Zuschüsse in Höhe von 3.600 Euro beantragt, von denen 2.965,05 Euro bewilligt wurden.
Durch die insgesamt 76 installierten Balkonsolaranlagen werden jährlich rund 50.500 kWh Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und direkt in den Haushalten vor Ort genutzt. Dies entspricht einer CO₂-Einsparung von etwa 17.600 Kilogramm pro Jahr.
Vor dem Hintergrund der heute stark gesunkenen Anschaffungskosten hat die Gemeinde das Programm eingestellt.
Bürgermeister Friedrich Thorn zeigt sich zufrieden mit der Entwicklung: „Auch wenn die Anlagen heute günstiger verfügbar sind, war die Entscheidung der Gemeindevertretung im Jahr 2023 ein richtiger und wichtiger Schritt. Mit diesem Berkenthiner Anreiz konnten viele Bürgerinnen und Bürger motiviert werden, einen eigenen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.“
Zugleich bedauert der Bürgermeister, dass eine gemeinsame Linie in dieser Frage aktuell nicht mehr in allen Gremien erkennbar sei. „Gerade beim Klimaschutz sind gemeinsame Anstrengungen entscheidend, um nachhaltige Fortschritte zu erzielen“, so Thorn.
Die Gemeinde Berkenthin sieht in dem Förderprogramm weiterhin ein gelungenes Beispiel dafür, wie mit vergleichsweise kleinen Maßnahmen eine große Wirkung erzielt werden kann.
